App-Daten in Antworten umwandeln, die zu konkreten Maßnahmen führen

Turning App Data into Answers - Denver Public Schools Northside ISD


Schulbezirke stehen heute vor der Herausforderung, mit weniger Mitteln mehr zu erreichen: von der Optimierung der Technologiebudgets über die Einhaltung steigender Datenschutzbestimmungen bis hin zur Gewährleistung, dass jedes digitale Werkzeug das Lernen unterstützt. In unserem neuesten Lightspeed Insight-Webinar erläuterten die Bildungsleiter Carrie Squyres (Northside ISD, San Antonio) und Luke Mund (Denver Public Schools), wie ihnen die Transparenz ihrer digitalen Ökosysteme hilft, fundiertere, datengestützte Entscheidungen zu treffen und so Unterricht und Sicherheit in Einklang zu bringen.

Konnten Sie nicht am Webinar teilnehmen? Sehen Sie sich die Aufzeichnung hier an.

Der App-Boom nach der Pandemie und seine nachhaltigen Auswirkungen auf die Schulbezirke

Die Umstellung auf 1:1-Geräte während der Pandemie führte zu einer beispiellosen Flut an Anwendungen. Carrie erinnerte sich an diese Entwicklung: “Wir hatten ein Budget, mit dem wir all diese Geräte, Apps und Plattformen angeschafft haben.” Für den Schulbezirk Northside ISD und viele andere Schulbezirke bedeutete diese rasante Expansion langfristigen finanziellen Druck, und Software-Erneuerungen müssen nun mit knappen Budgets kompensiert werden.

Die Denver Public Schools standen vor einer ähnlichen Herausforderung. Lukes Team entdeckte über 1.000 genutzte Apps, viele davon durch kleine, dezentrale Käufe erworben. “Wir hatten unzählige Käufe im Wert von 1,8 Millionen US-Dollar … weil es dem Schulleiter egal war, dass es nur 1,5 Millionen US-Dollar waren”, bemerkte er. Die jährlichen Softwareausgaben erreichten 21 Millionen US-Dollar, was die Notwendigkeit einer zentralen Transparenz und strategischen Konsolidierung unterstreicht.

Transparenz als Grundlage für fundierte Entscheidungen

Lightspeed Insight™ Beide Schulbezirke erhielten so einen einheitlichen Überblick über Nutzung, Kosten und Einhaltung der Vorschriften. Denver reduzierte die Anzahl der aktiven Apps von über 1.000 auf 400 zugelassene Tools. Northside stattete Lehrplanverantwortliche, Schulleiter und Dekane mit campusweiten Dashboards aus und ermöglichte so Entscheidungen jenseits persönlicher Vorlieben. Carrie bemerkte dazu: “Wir müssen wissen, was genutzt wird und was nicht, und dürfen unsere Entscheidungen nicht auf Gefühlen und Emotionen in Bezug auf das Gerät oder unsere persönlichen Lieblings-Apps basieren.”

Es folgte eine verantwortungsvolle Finanzplanung. Denver sparte dieses Jahr über 1,8 Milliarden US-Dollar, indem die Schullizenzen in bezirksweite Vereinbarungen zusammengefasst wurden. Northside nutzt nun Nutzungsdaten der Geräte, um zu prüfen, ob die 1:1-Ausstattung auf allen Klassenstufen weiterhin tragfähig ist, insbesondere angesichts potenzieller iPad-Neuanschaffungen im Wert von fast 1,8 Milliarden US-Dollar.

Compliance: Ein Motor für Transparenz und Vertrauen

Vorgaben auf Landesebene haben die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen von einer rein administrativen Angelegenheit zu einer strategischen Priorität erhoben. Der Scope Act in Texas und das Barrierefreiheitsgesetz HB21-110 in Colorado fordern strenge Rechenschaftspflichten gegenüber Anbietern. Die Denver Public Schools veröffentlichen alle Datenschutzzusätze auf ihrem öffentlichen “Academic Technology Menu” (ATM), während Northside den Genehmigungsstatus und die Begründung für jedes Tool offenlegt. „Jeder kann sehen, was genehmigt wurde, und wenn etwas noch aussteht oder nicht genehmigt ist, kann jeder den Grund dafür einsehen“, erklärte Carrie.

Diese Transparenz erstreckt sich auch auf die Verhandlungen mit Anbietern. Beide Führungskräfte überprüfen Nutzungsangaben nun anhand von Echtzeitdaten. Luke korrigierte kürzlich einen Anbieter, der die Nutzung übertrieben dargestellt hatte: “Tatsächlich haben Sie in den letzten sechs Monaten nur etwa ein Drittel davon erreicht.” Carrie nutzt dieselben Erkenntnisse, um das Interesse am gesamten Campus auf skalierbare und konforme Lösungen zu lenken. Sie formulierte den Mentalitätswandel klar: “Wir wollen nicht nur diejenigen sein, die Nein sagen, sondern diejenigen, die es wissen.‘

Verknüpfung der App-Nutzung mit Lernergebnissen

Die Daten zeigten nicht nur, was genutzt wurde, sondern auch wie effektiv. Northside entwickelte Dashboards für Blended-Learning-Campusse, die es leistungsstarken Schulen ermöglichen, erfolgreiche App-Nutzungsmuster auszutauschen. Denver richtete digitale Tools an seinem Rahmenwerk für hochwertige Unterrichtsmaterialien (HQIM) aus und beschränkte die Auswahl auf zwei bis fünf pro Anwendungsfall. “Wir wollen sicherstellen, dass es einen echten Mehrwert für Denver bietet und nicht nur unser Ökosystem erweitert”, erklärte Luke.

Auch die fachliche Unterstützung verbesserte sich. Mit weniger Tools können Fachcoaches Lehrkräfte während der Unterrichtsrotationen gezielter unterstützen. Zudem kristallisierten sich Muster bei der Nutzung von KI heraus: Zugelassene generative Tools gewinnen bereits in der Mittelstufe an Bedeutung, während Oberstufenschüler häufig auf unkontrollierte Plattformen zurückgreifen. Diese Erkenntnisse ermöglichen gezielte Schulungen und die Weiterentwicklung von Richtlinien.

Abschließende Gedanken

Schulbezirksleiter wie Carrie und Luke beweisen, dass Transparenz Komplexität in Klarheit verwandelt – und Daten in intelligentere, nachhaltigere Entscheidungen. Wenn Ihr Schulbezirk bereit ist, zu sehen, was wirklich in seinem digitalen Ökosystem vor sich geht, Demo anfordern oder eine kostenlose App-Prüfung um versteckte Kosten, Risiken und Chancen Ihrer aktuellen Tools aufzudecken.